8 Dezember 2013 - 20:30
Gewalt im Irak spitzt sich zu

In einer neuen Gewaltwelle im Irak sind dutzende Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche verletzt worden.

Irakische Sicherheitsbehörden teilten mit, bewaffnete Männer haben am Samstag aus zwei Autos eine Reihe von Geschäften im Viertel Waziriyah im Norden Bagdads unter Beschuss genommen; dabei starben neuen Menschen und vier weitere  wurden verletzt. In Mosul im Norden Iraks explodierte am Samstagnachmittag eine Bombe in einem Markt: zwei Menschen wurden in den Tod gerissen und fünfzehn weitere verletzt. Bei einem weiteren Anschlag in einem Dorf im Norden Bagdads tötete eine Straßenbombe zwei Menschen; sieben weitere erlitten Verletzungen. In Ramadi, in der Provinz Anbar, haben bewaffnete Männer den Sohn einer Al-Kaida-feindlichen Gruppe, Sahwa, getötet und seinen Freund verletzt. Sicherheits- und Gesundheitsbehörden im Irak bestätigten diese Verluste. Neuesten Angaben zufolge kamen  im vergangenen Monat im Irak 80 Menschen ums Leben.